Der rostrot gefärbte Kleine Käfer wird bis zu drei Millimeter lang und weist eine dichte, gelbliche Behaarung auf. Während der Halsschild des Männchens kleine Seitenwülste hat, zeigt der Halsschild des Weibchens eine abgerundete Form.
Es handelt sich bei dem Kleinen Diebkäfer um eine Feuchte liebende Art, die sich bei Temperaturen zwischen 17,5°C und 25°C entwickeln kann. Bei 25°C dauert die Larvalentwicklung durchschnittlich 59 Tage. Bei tieferen Temperaturen setzt eine Diapause ein, wodurch sich die Entwicklungszeit der Larven auf mehr als ein Jahr verlängern kann.
Der Kleine Diebkäfer befällt in Häusern und Lebensmittellagern verschiedene Vorräte pflanzlicher Herkunft. Er gilt als Hygieneschädling, da befallene Lebensmittel durch Fraßmehl und Kot von Ptinus pusillus verunreinigt wird.
Der Kleine Diebkäfer wird meist mit befallener Ware verschleppt und kann so auch in Privathaushalten auftreten. Um Ptinus pusillus effektiv zu bekämpfen müssen befallene Nahrungsmittel in Vorratslagern durch den Einsatz von Stickstoff, Kohlendioxid oder Phosphorwasserstoff entwest werden.
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